Reisewetter in Indien

Aufgrund seiner Größe von mehr als 3 Millionen Quadratkilometern herrschen in Indien im Norden und im Süden insgesamt acht unterschiedliche Klimazonen, die bereits bei den Vorbereitungen einer Reise nach Indien berücksichtigt werden sollten. Indien Reiseberichte schildern das Land sehr unterschiedlich, immer davon abhängig, wohin in Indien die Reise geht.

Im kalten Norden, vor allem im Himalaya, sind vor allem die Wintermonate sehr kalt und schneereich. In Höhenlagen über 5.500 Metern liegt ständig Schnee. Insgesamt wird das Reisewetter in Indien durch drei Jahreszeiten geprägt: die heiße Saison im Sommer, die nasse Monsunsaison und die kühle Saison. Die Dauer dieser Jahreszeiten variiert von Norden nach Süden. Die kühle Saison zwischen November und Februar ist auch gleichzeitig die beste Zeit für eine Reise nach Indien.

Schnee im Himalaya, Tropisches Klima im Süden
Außerhalb des Himalaya herrscht subtropisches Kontinentalklima. Hier sind das Temperaturen in Nord- und Mittelindien im Winter angenehm mild. Während in den Wintermonaten von November bis März Durchschnittstemperaturen von 15 Grad Celsius herrschen, klettern die Temperaturen in den Sommermonaten von Mai bis September auf heiße 30 bis 40 Grad Celsius.

Niederschläge in Indien
Das Wetter im Süden Indiens ist geprägt von tropischem Monsunklima. Dabei herrschen über das gesamte Jahr hinweg konstante Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad Celsius. Der große Monsun bringt zwischen Juni und September meist ergiebige Niederschläge. In dieser Zeit fallen in den meisten Regionen 80 bis 90 Prozent der gesamten Jahres- Niederschläge. Die größten Regenmengen fallen dabei an der Westküste. Nur im Südosten des siebtgrößten Landes der Erde fallen in dieser Zeit nur geringe Niederschläge. Die wenigsten Niederschläge fallen in der Wüste Thar in Vorderindien. Die größten Regenmengen gibt es im Hochland von Assam, dem „angeblich feuchtesten Ort der Erde“. Im Winter fallen in ganz Indien außerhalb der Himalaya-Region nur selten Niederschläge.

Von Oktober bis Juni haben die aus Zentralasien kommenden Nordostwinde, die allerdings keine Niederschläge mehr bringen, großen Einfluss auf das Klima. Eine Ausnahme bildet der Südosten Indiens. Hier regnet es in dieser Zeit, weil der Monsun über dem Golf von Bengalen Feuchtigkeit aufnehmen kann.

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